Doofe Statistik: nur die Hälfte der Betroffenen ist ausreichend versichert —
Thorsten Picht hat sinnvolle Ansätze zur Berufsunfähigkeit.
Hund und Auto haben Vollkasko. Jetzt bist du dran.
Schlimmes Wort, wichtiges Thema: Berufsunfähigkeitsversicherung.
Ohne Einkommen kein Auskommen, und die Zahlen sind echt böse: 20% der Menschen sind gegen gesundheitsbedingten Gehaltsausfall versichert, aber 40% bis zum Renteneintritt betroffen. 17,5% der Überschuldungen basieren auf Krankheitsfolgen. Das ist jetzt kein Grund für Panikmache, aber schon ein Aspekt, den man gerne möglichst früh in seiner Finanzplanung bedenken könnte — zumal sich das Thema mit → Altersvorsorge kombinieren lässt.
Schutz des Einkommens
Eine BUV (ist einfach kürzer) sichert dein Monatseinkommen, wenn du krankheitsbedingt oder nach einem Unfall nicht mehr arbeiten kannst. Temporär, wiederholt, oder dauerhaft.
Wichtig auch in Bürojobs
Klar kann immer und überall der berühmte Blumentopf auf den Kopf fallen. Natürlich sind Baustellen nicht der sicherste Arbeitsplatz. Fast die Hälfte der dauerhaften Berufsausfälle sind aber psychisch bedingt — betroffen sind meistens Menschen am Schreibtisch.
Früher Einstieg macht alles leichter
Die Idee zur BUV kommt häufig erst mit dem Ausbruch einer Krankheit, die Versicherungen dann gerne ausklammern. Die mögen junge und gesunde Menschen — was die Beiträge senkt und vollständigen Schutz garantiert.
Fakten zur Berufsunfähigkeit — schätzt man halt falsch ein.
Es ist so ein Ding: solange man nur mit sich selbst klarkommen muss, geht alles irgendwie. Dann kommen Ehe und Kinder, Kredite und Hypotheken — alles ist prima, wenn zwei Leute vernünftiges Geld nach Hause tragen.
Auch weil die Arbeitswelt generell nicht gerade einfacher wird, betrifft Berufsunfähigkeit jedoch immer mehr Menschen zwischen 30 und 50 Jahren. Das ist nun mal die Lebensphase, in der es problematisch wird, wenn die Waage zwischen Verdienst und Kosten in die falsche Richtung kippt. Gesetzliches Krankengeld oder Erwerbsminderungsrente sind nicht für solche Fälle gemacht, wodurch immer wieder ernsthafte Versorgungslücken aufreißen. Wer das verhindern möchte, muss dafür, salopp gesagt, einmal im Monat aufs Filetsteak verzichten. Klingt machbar.
Rechenbeispiel: ein Durchschnittsverdiener braucht nach durchschnittlich 5 Jahren in einer mittleren Managementposition eine Auszeit von durchschnittlich 6 Monaten. In diesem Fall greift die Versicherung — und man hat bereits in diesem Fall etwa ein Drittel Mehrwert.
Berufsunfähigkeit trifft mich nicht.
Naja. Statistisch werden 4 von 10 Personen während ihres Berufslebens mindestens einmal berufsunfähig. Dabei sind körperlich belastende Jobs aktuell mit etwa 60% betroffen. Büro- und Schreibtischtätigkeiten sind durch immer häufiger auftretende psychische Erkrankungen ein mittel- oder langfristig großes Thema — Burnout trifft jedes Jahr fast 200.000 Leute. Und das Ding hat noch einen anderen Aspekt: die Angst vor der Einkommenslücke verhindert gerne den rechtzeitigen Arztbesuch.
Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht aus.
Kann schon sein, dass man das erzählt. Quatsch. Mit Soße. Der Regelsatz deckt 40-50% des letzten Nettoeinkommens ab, Durchschnittsdeutsche brauchen 80%, um nicht in Schieflage zu geraten. Auch das kann man so oder so sehen: mit der richtigen Versicherung gibt es keine Anrechnung der Leistungen aus der Rentenversicherung — das Geld kommt also obendrauf.
Ich kann mich später noch versichern.
Uff. Träger sind beim Thema Berufsunfähigkeit mindestens so krass wie bei der privaten Krankenversicherung. Da wird geprüft, geprüft, geprüft und geprüft. Und wer mit einer gesundheitlichen Vorbelastung einsteigen möchte, darf vielleicht nur deutlich teurer rein. Die plausibelste Lösung ist der Einstieg in den Jahren, in denen man voll im Saft steht — das ist deutlich günstiger und erspart potenzielle Diskussionen.
Ich brauche keine BUV, weil ich privat vorsorge.
Schwierig. Selbst wenn du tendenziell ausreichend Geld in Vorsorge parkst, ist der Zugriff darauf nicht zwingend kurzfristig gegeben oder ist mit Kosten verbunden, die den Ertrag killen können (kriegen wir besser hin). Ohne BUV fehlen im Ernstfall durchschnittlich fast 1.000 Euro im Monat — braucht kein Mensch. Ich würde eher sagen, wir setzen auf ein Konzept, das Berufsunfähigkeit und private Altersvorsorge kombiniert. Zum Beispiel.
Wer vorsorgt, hat eine Sorge weniger — in 3 Schritten zu mehr Sicherheit.
Kostenfreie Beratung vereinbaren
Lass uns treffen oder telefonieren — damit wir das passende Mdell für dich finden.
Persönliches Angebot anfordern
Im nächsten Schritt bekommst Du eine konkrete Übersicht von Tarifen, Leistungen und Konditionen — zeitnah und unverbindich.
Risikoprüfung starten
Eine Gesundheitsprüfung ist unvermeidlich, deren Umfang hängt von deiner Krankenakte ab. Wenn du unsicher bist, stellen wir zunächst eine anonyme Anfrage.
Berufsunfähigkeit versichern — nicht ohne kritische Fragen.
Onkel Dagobert hat mal gesagt, dass man Geld mit der Hand am Arm verdient. Soll heißen: deine eigene Arbeitskraft ist im wirtschaftlichen Sinne dein wertvollstes Gut — ohne sie fehlt das Einkommen und damit finanzielle Sicherheit. Man kann das gut in den Griff bekommen, ohne sich wirklich einschränken zu müssen. Es hilft, wenn man, wie ich, muttersprachlich Versicherung spricht.
Warum brauche ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Die eigene Arbeitskraft ist das wichtigste finanzielle Fundament. Fällt man durch Krankheit oder Unfall langfristig aus, bricht das Einkommen weg — und die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht in den meisten Fällen nicht zum Leben. Eine BUV sichert genau dieses Risiko ab und zahlt eine monatliche Rente, wenn man den eigenen Beruf nicht mehr ausüben kann.
Reicht die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht aus?
Nope. Die gesetzliche Absicherung greift nur, wenn man gar keinen Beruf mehr ausüben kann — und selbst dann sind die Renten meist so niedrig, dass sie kaum die Grundkosten decken. Die BU-Versicherung sichert dagegen den zuletzt ausgeübten Beruf ab, also das konkrete Einkommen, das wegfallen würde.
Ab wann zahlt eine BU-Versicherung?
Die Versicherung zahlt, wenn man voraussichtlich mindestens sechs Monate nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben — egal ob durch Krankheit, Unfall oder psychische Leiden wie Burnout. Kann passieren, dass es Rückfragen gibt. Manchmal dauert das, aber dann kommt rückwirkend Geld.
Wie hoch sollte die BU-Rente sein?
Als Faustregel gilt: mindestens 70–80 % des Nettoeinkommens, um den Lebensstandard halten zu können. Weniger macht die Absicherung oft wirkungslos, weil die Lücke dann zu groß bleibt. Bei der richtigen Police kommt der gesetzliche Anspruch on top.
Welche Laufzeit ist sinnvoll?
Die Absicherung sollte mindestens bis zum gesetzlichen Rentenalter gehen. Verkürzt man die Laufzeit, bleibt im schlimmsten Fall eine Versorgungslücke ab Mitte 50 oder 60. Dabei ist die reine Risikoversicherung ein Aspekt — also Geld nur, wenn wirklich was passiert. Aber auch das lässt sich mit der passenden Police vermeiden.
Ist eine BU nicht sehr teuer?
Als alternder Stuntman mit Vorverbrennungen auf jeden Fall. Ansonsten kann ich mich nur wiederholen: wer jung und gesund startet, zahlt bei voller Absicherung in der Regel deutlich weniger. Und was viele vergessen: das ist auch eine Unfallversicherung — kann ja leider sein, dass man nicht mehr arbeiten kann, weil eine riesengroße Rübennase über eine rote Ampel fährt.
Was sind die intelligentesten Modelle?
Ist relativ. Die klassische Empfehlung ist eine eigenständige BU-Versicherung. Alternativ gibt es Zusatzversicherungen, die an Renten- oder Lebensversicherungen gekoppelt sind. Diese Kombinationen können sinnvoll sein, wenn man ohnehin eine Altersvorsorge oder Hinterbliebenenabsicherung plant. Was wirklich passt, müssen wir besprechen.
Was passiert, wenn ich schon gesundheitliche Probleme habe?
Das Blatt zur Gesundheitsprüfung hat einige Seiten — ist fair, der Versicherer hat ein Recht auf Wahrheit. Daher einsteigen, bevor die Knochen wehtun. Vorerkrankungen können zu Zuschlägen, Ausschlüssen oder sogar zur Ablehnung führen. Gut dabei ist immerhin, dass es selbst dann Alternativen gibt. Zunächst haben wir immer die Option, die Konditionen anonym zu prüfen.
Was sind typische Fehler bei der BUV?
Versicherungsverträge neigen zu abstrakten Verweisungen. Die Klauseln gehen wir durch und sorgen für deren Ausschluss. Wichtig ist die Laufzeit, die man irgendwie immer bis zum offiziellen Renteneintritt ansetzen sollte. Und wenn sich irgendein Zusammenhang zwischen einer nicht gemeldeten Vorerkrankung und dem Grund für die Berufsunfähigkeit darstellen lässt, kann Stress entstehen. Da hilft echt nur Transparenz von Anfang an.